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Was ist CO2-Kompensation?

Die Verbrennung von fossilen Energieträgern (z.B. Kohle, Benzin, Kerosin) setzt Kohlendioxid (CO2) frei. CO2 trägt den Hauptanteil an den vom Menschen verursachten Treibhausgasen. Jeder Verkehrsträger, der fossile Brennstoffe zum Transport von Personen oder Gütern verwendet, produziert CO2-Emissionen.
Lufthansa unternimmt große Anstrengungen zur Emissionsvermeidung und –reduzierung (siehe Lufthansa-Website). Solange die Luftfahrt jedoch auf den fossilen Energieträger Kerosin angewiesen ist, lassen sich CO2-Emissionen nicht vermeiden.

Um den Fluggästen die Option zu bieten, die nicht vermeidbaren Emissionen eines Fluges auszugleichen, wurde diese Plattform geschaffen. Über das von myclimate betriebene Internetportal lufthansa.myclimate.org kann der Kunde einen freiwilligen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dieser auf Basis von wissenschaftlichen Modellen errechnete Betrag fließt direkt in zertifizierte Klimaschutzprojekte, bei denen klimaschädliche Energiequellen (wie z.B. ein dieselbetriebener Stromgenerator) durch klimafreundliche Energiequellen (wie z.B. Strom aus Biomasseabfällen) ersetzt werden.

Meist werden solche Projekte in Entwicklungsländern durchgeführt, da dort die Emissionsvermeidung in den meisten Fällen finanziell günstiger ist. Die Kompensation ist in diesen Ländern am wirkungsvollsten. Denn für die Atmosphäre ist es unerheblich, wo CO2 ausgestoßen und wo es eingespart wird. Deshalb kann der Ausstoß einer bestimmen Menge an Treibhausgasen, der an einer Stelle nicht vermieden werden kann, an einem beliebigen Ort der Welt eingespart werden. Was am Ende zählt, ist die Gesamtbilanz.

Selbstverständlich erfüllen myclimate-Klimaschutzprojekte strengste Projektstandards. Neben der Reduktion von Treibhausgasen müssen sie nachweislich einen positiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Ein besonderes Augenmerk legt myclimate daher bei der Projektauswahl auf die ökologische und soziale Verträglichkeit sowie auf die Integrität der Projekte.